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Dienstag, 13. Mai 2014

South Island Trip - Day 8-9

Wie versprochen, melde ich mich zurück :) Heute mache ich einen Blogeintrag über Tag 8 und 9 der Südinsel Tour.

Tag 8, 29/04/14:
Am 8. Tag sind wir früh morgens aufgebrochen, um nach Milford zu fahren. Der Weg dorthin war relativ lang: um die 5 Stunden. Es wurde aber nicht langweilig, weil wir durch so schöne Natur gefahren sind! Wir sind nämlich durch den 'Fiordland National Park' gefahren und später durch den berühmten 'Homer Tunnel'. Außerdem haben wir bei so kleineren Wasserfällen zwischendurch angehalten.
Als wir dann endlich in Milford Sound angekommen sind, war das Boot, auf dem wir für diese Nacht schlafen sollten, schon in dem kleinen Hafen angekommen. Innerhalb von 5 Minuten waren wir und unsere Taschen schon auf dem Schiff und los ging es zu einer kleinen Bucht, in der wir geankert haben. Als wir angekommen sind, durften wir zwischen mehreren Aktivitäten aussuchen. Ich habe mich für das Motorboot entschieden, da mir die anderen Sachen, wie zum Beispiel Kajaken und Schwimmen viel zu kalt waren. Also hab ich mit paar anderen Leuten aus meiner Gruppe eine Motorboot-Tour gemacht. Eine von der Schiffscrew kam mit uns und hat uns ziemlich interessante Sachen erzählt: zum Beispiel, dass die ganzen Bäume, die man an den Bergen und unten an den Gletschern sieht, alle zusammen hängen. Alleine könnten sie sich niemals an dem Gestein 'festhalten', geschweige dann Wurzeln setzten. Und wenn man nah rangefahren ist, konnte man auch sehen, wie die Bäume unten alle 'zusammen-geflechtet' waren. Wenn aber zum Beispiel ganz oben, an der Spitze eines Berges, ein Baum umfallen würde, würden die ganzen Bäume direkt unter ihm mitgerissen werden. Das ist auch der Grund, wieso die Leute die Berge dort 'gestreift' nennen, weil immer solche Streifen an den Berge sind, wo keine Bäume sind, da alle mit nach unten gerissen wurden.
Außerdem hat sie uns noch erzählt, dass in der Bucht, in der wir geankert haben, im Winter Pinguine sind, die dort ihre Eier legen und brüten. Das fand ich echt total spannend und ich hätte so gerne mal welche gesehen! Leider waren wir ein bisschen zu früh!
Milford Sound finde ich, war eines der besten Erlebnisse und einer der schönsten Orte, an denen wir waren. Einfach diese Ruhe, die Aussicht, das Wetter, die grünen Berge, die mitten aus dem Wasser ragten, und teilweise oben schneebedeckt waren, die Gletscher, der Sonnenuntergang während wir auf dem Motorboot waren, die breitgefächerte Auswahl an Pflanzen und generell die Natur. Mir fehlt gerade echt das Wort, mit dem ich es beschreiben will. Aber es war einfach dieses atemberaubende Ambiente. Ich kann echt jedem von euch empfehlen, dort eine Nacht auf einem Schiff zu schlafen! Es ist einfach echt unvergesslich :)

Aussicht auf dem Weg von Queenstown nach Milford

Julia und Ich 

Milford Sound 



Tag 9, 30/04/14:
An diesem Tag wurden wir schon um 6 Uhr morgens von dem Weckruf des Schiffs aufgeweckt, damit wir in Ruhe frühstücken und danach den Sonnenaufgang beobachten konnten. Naja, was heißt 'gemütlich': auf dem Weg zurück zum Hafen wurde es auf einmal so stürmisch! Wir sind echt fast weggeflogen von dem Deck. Ich hab mich dann mit paar anderen einfach gegen den Wind gelehnt und wir konnten da dann so halb-schräg stehen, ohne nach vorne zu kippen. Es hat echt so viel Spaß gemacht! Leider war es aber auch total kalt, sodass wir danach echt abgefroren waren haha :D Naja, ein heißer Tee hat uns dann wieder aufgewärmt :)
Nach einer weiteren Stunde auf dem Boot, kamen wir an dem Hafen an und und wir mussten uns schon wieder von dem Boot und der Crew verabschieden, was echt traurig war! Ich wäre so gerne dort länger geblieben.
Wieder zurück im Bus, ging es sofort weiter - eher gesagt zurück. Den ganzen Weg, den wir von Queenstown nach Milford gefahren sind, mussten wir wieder zurück fahren. Zum Glück kamen wir dieses Mal besser durch und waren schon nach circa 3 Stunden zurück in Queenstown. Dort angekommen, haben wir uns alle aufgeteilt, weil die einen Skydiving machen wollten, die anderen wollten zum Nevis Bungy Jump und ich wollte mit Julia, Clara und Sophie zum Parasailing. Darauf habe ich mich schon so lange gefreut und es war dann auch echt so toll! Danach hab ich mir aber echt Gedanken darüber gemacht, ob das mit dem Bungyjump echt eine gute Idee ist, und das hatte einen Grund: als wir Parasailing gemacht haben, waren wir ungefähr 30m hoch (ich bin schlecht im Schätzen haha) und das hat mir schon echt Angst gemacht. Wären wir die ganze Zeit auf dieser Höhe geblieben, wäre es total okay gewesen. Leider sank es immer  und immer tiefer und keiner hat uns vorher erklärt, was wir machen sollen, wenn wir im Wasser sind (wir waren ja an den Seilen festgeschnallt und hätten so echt Probleme gehabt, zu schwimmen). Julias Fuß hat sogar schon das Wasser berührt und wir waren echt in Panik, aber dann hat zum Glück das Boot Gas gegeben und uns wieder höher gezogen. In dem Moment war ich aber echt panisch!
Trotzdem haben wir dann die Aussicht auf das wunderschöne Queenstown genossen und hatten echt total viel Spaß da oben! :)
Am Abend hatten wir wieder frei und konnten uns selber aussuchen, wo wir Dinner essen wollen. Hört sich einfach an, hat sich dann aber schwer rausgestellt, wenn man 3 Leute bei sich hat, die wie man selber: sich nie entscheiden können. Nach ungefähr 1 Stunde und 20 weiteren Restaurants, haben wir uns für ein schönes, kleines, am Wasser gelegenes Restaurant entschieden :) Und auch dieser Tag ging dann relativ schnell zuende!
Hier noch mal ein paar Bilder:

Sonnenaufgang beobachten auf dem Schiff

Noch mal ein Bild von dem Sonnenaufgang :)

Wir sind richtig nah an einen Wasserfall rangefahren!

Parasailing

Queenstown-Smiley :)

Julia, Sophie und ich beim Parasailing

 Morgen kommt mein letzter Eintrag zu der Reise :)

Montag, 12. Mai 2014

South Island Trip - Day 6-7

Und hier ist mein nächster Blogeintrag, um euch von meiner Südinsel-Reise zu erzählen:

Tag 6, 27/04/14:
Am 6. Tag musste ich relativ früh aufstehen, weil ich pünktlich bei dem Helikopter sein musste, der relativ früh gestartet ist. Ich war zuerst ziemlich enttäuscht, weil der Pilot meinte, dass wir wahrscheinlich keine Schneelandung auf dem Franz Josef Glacier machen können, da das Wetter zu schlecht sei. Zum Glück hat er sich dann 10 Minuten danach umentschieden, weil sich das Wetter geändert hat und die Sonne wieder schien (ich sag ja: das neuseeländische Wetter ist April-Wetter).
Für mich war es der erste Helikopter Flug in meinem Leben und ich kann gar nicht beschreiben, WIE cool es war! Es hat sich viel wackliger als ein Flugzeug angefühlt, aber ich hatte trotzdem keine Angst und hab den Flug einfach total genossen! Zuerst ist man über einen Urwald hinweg geflogen und danach konnte man langsam den Gletscher sehen. Es war echt so irreal! Auf einmal ist da ein riesiger Gletscher, mitten im Urwald und zwischen den Bergen. Und als wir dann über ihn hinweg geflogen sind, konnte man die riesigen Risse in dem Gletscher sehen. So was hab ich echt noch nie gesehen. Im Helikopter habe ich nämlich noch vorher mit Leonie über Skifahren geredet und als wir dann den Gletscher gesehen haben, meinten wir auch so "…ähm, hier sollte man dann lieber doch nicht Ski fahren, da würde man ja sonst metertief in die Risse fallen" :D.
Nach weiteren 10 Minuten sind wir dann auf einer flachen Ebene gelandet, wo wir vor dem Hubschrauber und von der Umgebung Fotos machen konnten. Leonie und ich haben uns erst mal in den Schnee geschmissen und wir sahen echt aus wie so zwei Verrückte, aber ich war einfach so happy in dem Moment. Man hat sich wie in einer anderen Welt gefühlt. Vorher war man noch so am Strand und auf einmal an einem Ort, der wie der Südpol aussah.
Nach ein paar weiteren Minuten mussten wir dann leider schon zurück fliegen. Das hieß aber nicht, dass es das mit dem Gletscher für den Tag war: nein, als wir zurück gekommen sind, ging es direkt mit dem Bus zu einem Wanderweg und dann bin ich mit der ganzen Gruppe noch mal fast bis zu dem Gletscher gewandert. Also es war alles ein bisschen 'doppelt-gemoppelt' :D
Zurück im Hotel wurden dann noch schnell die Koffer in den Bus gepackt und weiter ging es nach Wanaka. Auf dem Weg dort hin, um noch ein bisschen mehr 'Kiwi-Feeling' hinzu zu fügen (als ob da nicht schon genug war haha), haben wir 'Herr der Ringe' im Bus geguckt (ach übrigens, diesen Film haben wir dann später noch mal geguckt. Ihr seht, die Kiwis sind echt stolz auf die Filme, die in Neuseeland gedreht wurden :D). Naja, jetzt mal nicht abschweifen: auf dem Weg nach Wanaka haben wir bei 'Puzzling World' angehalten. Puzzling World ist ein Gebäude, in dem es mehrere Aktivitäten und Räume gibt, die deine Sinne täuschen, also dir was vorspielen. Danach war einem ein bisschen schwindelig, weil man auch teilweise schräge Räume hochgelaufen ist und echt verrückte Sachen gemacht hat.
Von da aus ging es dann nur noch in das Hotel in Wanaka und das war es dann auch schon für diesen tollen Tag :).
Hier noch mal ein paar Fotos:
Aussicht aus dem Helikopter auf den Urwald

Franz Josef Glacier
Franz Josef Glacier

Landeplatz der Helikopter (man sieht da schon 3 Helikopter)

Leonie und ich vor dem Helikopter

Noch ein Bild von Leonie und mir

Wanderweg zum Gletscher

Franz Josef Glacier

Wasserfall

Puzzling World: ich 'stemme' ein Haus :D

Puzzling World Täuschung: es sieht so aus, als ob Leonie und Michael (rechts) klein, und Julia und ich groß sind.


Tag 7, 28/04/14:
An diesem Tag gab es eine kleine Planänderung: anstatt von Wanaka nach Milford zu fahren, sind wir zuerst nach Queenstown, 'The Adventure Capital', gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir bei der 'Kawarau Bridge' gehalten. Wenn ihr nicht wisst, was das ist: es ist eine der berühmtesten Bungy Brücken in Neuseeland. Sie ist 43m hoch und die Location ist wunderschön: unter der Brücke fließt ein türkisfarbener Fluss und um die Brücke herum ist alles gelb und orange, da sich die Bäume schon verfärbt haben (hier ist es ja schon Herbst). Ich hab dann die nächsten 2 Stunden damit verbracht, den Leuten aus meiner Gruppe, die mutig genug waren, beim Springen zuzugucken. In diesem Moment hätte ich es auch so gerne gemacht. Leider hatte ich nicht die Erlaubnis meiner Mutter (Danke Mama haha :D) und deswegen durfte ich es dann nicht machen. Ich werde aber diesen 43m Bungyjump machen, wenn ich irgendwann mit meiner Familie zurück komme.
Von da aus ging es dann endgültig zu dem Hotel in Queenstown. Das war echt eines der einzigen, schlimmen Sachen an der Reise: dieses Hotel, eher gesagt Jugendherberge, war das Grauen! Es war echt noch schlimmer, als normale Jugendherbergen mit Kaugummi an den Betten. Aber keine Sorge, ich hab die 2 Nächste dort ja anscheinend überlebt haha.
Und da diese Jugendherberge nicht so toll war, sind wir erst gar nicht dort geblieben, sondern haben den restlichen Tag damit verbracht, Queenstown zu erkunden. Queenstown ist relativ klein, sieht aus wie ein Ski-Vorort, ist eine Touristen Stadt (das sah man daran, dass es dort mehr Restaurants als Häuser gab) und ist einfach wunderschön. Wie schon gesagt, es ist die Adventure Stadt, in der die ganzen neuseeländischen Bungys und Skydivings berühmt sind. Und wir waren uns auch echt alle einig, dass es echt schön wäre, dort zu leben! :)
Naja, zurück zu dem Tag: abends bin ich dann mit Julia, Leonie und Clara zum 'Fergburger' gegangen. So was hab ich echt noch nie erlebt: die Menschen standen dort in Schlangen vor dem Laden und haben teilweise mehr als eine Stunde auf ihren Burger gewartet. Aber anscheinend haben sie es gerne gemacht, denn egal wann ich an diesem Laden in den nächsten Stunden vorbei gegangen bin, es war immer eine lange Schlange davor. Uns wurde auch gesagt, dass es dort den besten Burger der Welt gibt und alle sind halb ausgerastet, also haben wir uns dann im Endeffekt auch angestellt. Und ich kann euch sagen: Es war es wert! Der Burger war echt sooo lecker!
Hier ist noch mal ein Foto von der Kawarau Bridge:


Donnerstag, 8. Mai 2014

South Island Trip - Day 4-5

Und hier kommt, wie versprochen, der nächste Teil meiner Reise: Tag 4 und 5!

Tag 4, 25/04/14:
An diesem Freitag sind wir zu dem Abel Tasman Park gefahren, wo wir dann in 2 Gruppen aufgeteilt wurden: die eine Gruppe sollte zuerst kajaken und die andere wandern. Dann sollte man sich an einem Strand nach ca. 1,5 Stunden treffen und dann wird getauscht. Ich war in der Gruppe, die zu dem Strand zuerst gekajakt ist. Es gab immer zwei Sitze in einem Kajak, also wurden mir und Julia eins zugeteilt, wir haben noch ein paar Regen-Sachen bekommen und dann sind wir auch schon zum Strand gegangen, haben uns in das Kajak gesetzt und dann ging es auch schon los. Mal wieder konnte ich gar nicht mehr aufhören zu staunen! Dieser Ort war einfach der Hammer! Später wurde uns auch erzählt, dass dieser Ort der 'Number 1 Kayaking Spot of New Zealand' ist. Und so sah es auch echt aus! Das Wasser war echt total klar, mal wieder waren dort riesige Berge im Hintergrund, davor die Traumstrände und Urwald: also man hat sich echt wie im Paradies gefühlt, mit diesen ganzen tollen Farben, Fischen, dem Wasser, in dem sich der blaue Himmel gespiegelt hat und der Natur. Später haben wir auch noch Seesterne gesehen und einen riesigen Rochen. Ich konnte ihn nicht richtig sehen, aber die anderen haben es mir später noch mal erzählt. Ich hab nämlich nur einen riesigen Schatten unter unserem Kajak gesehen. Wir haben ungefähr 1 Stunde und 20 Minuten bis zu dem Ziel gebraucht und ob ihr es glaubt oder nicht, meine Arme taten am Anfang schon nach 15 Minuten weh haha. Aber man gewöhnt sich nach einer Weile daran :) Als wir dann am Strand ankamen, hat man sich wie in einer Postkarte gefühlt. Das ist kein Scherz: man dachte echt, man wäre auf einer einsamen, wunderschönen Insel mit Urwald und allem drum und dran gelandet. Und um das alles noch mal zu toppen, war direkt bei dem Strand ein riesiger Regenbogen. Er ging vom Strand aus zu einer Insel, die ca. 200m weit weg war.
Leider hat dann das Wetter verrückt gespielt - wie immer in Neuseeland: es hat auf einmal angefangen zu regnen. Und genau dann, als wir zurück gehen wollten (weil wir jetzt ja die Wander-Gruppe waren). Zum Glück war es nur ein Schauer und der Regen hat nach 10 Minuten aufgehört. Also haben wir (Julia, Leonie, Laura, Sophie und ich) angefangen den Weg zurück zu suchen, da die anderen schon losgegangen sind. Schnell haben wir in gefunden und sind dann einen wunderschönen Pfad, gesäumt von Riesen-Farnen langgegangen. Es gab tolle Aussichten auf die kleinen Buchten/Strände und manchmal sah man sogar die Leute aus der anderen Gruppe, die zurück gekajakt sind. Alles schön und gut - dachten wir, bis wir uns nach ca. 2-3 Stunden ein bisschen gewundert haben, dass wir immer noch nicht angekommen sind. Von den anderen Leuten gab es keine Spur und nach weiteren 10 Minuten mussten wir leider feststellen, dass wir uns verlaufen haben. Das war aber nicht so schlimm, weil wir dann schnell einen anderen Weg gefunden hat, der direkt zu dem Strand geführt hat, an dem wir angefangen haben. Es war ein längerer Weg und wir waren danach ziemlich durchnässt und schmutzig, aber das Wichtigste war ja, dass wir am Bus ankamen. Wir waren noch nicht mal die letzten, weil meine Tour Manager anscheinend entschlossen haben, auf dem Weg zurück Muscheln zu sammeln. Im Endeffekt mussten wir dann noch eine Stunde warten, bis wir zurück zum Hotel konnten. Das hieß für die Leute, die Skydiving machen wollten, dass leider nur eine begrenzte Anzahl von ihnen es diesen Nachmittag machen konnten, weil es schon ziemlich spät war.
Für die anderen hieß es, den Tag mit ein paar Haka Liedern und einem weiteren Barbecue ausklingen zu lassen.
(1. Bild: Kajak am Strand, 2. Bild: Der Regenbogen in der Nähe vom Strand, 3.&4. Bild: Der Ausblick auf dem Weg zurück, 5. Bild: Ein kleiner Seestern, 5. Bild: Ich am Strand (Apple Tree Bay))








Tag 5, 26/04/14:
Am 5. Tag sind wir durch 'Buller Gorge' gefahren und an der Westküste entlang. Das war echt ein super Ausblick und anstatt versuchen, zu schlafen (wie wir es sonst immer im Bus getan haben), haben wir die ganze Fahrt über rausgeguckt, weil die Küste und die Surf-Strände einfach so schön aussahen!
Irgendwann haben wir bei den 'Pancake Rocks' (die Felsen sehen aus wie aufeinander-gestapelte Pancakes) angehalten. Wir konnten so einen Rundweg gehen und es war einfach traumhaft schön! Das Wetter war mal wieder perfekt und man konnte auf die kilometer-langen Strände blicken.
Danach ging es wieder zurück zum Bus und wir sind zu dem nächsten Stop gefahren: nach Hokitika zu der Greenstone Factory. Dort werden die 'Grünstein-Ketten' gemacht, die hier ungefähr 60% der Neuseeländer haben (zumindestens alle Maoris). Dieser Grünstein (Jadestone) hat verschiedene Eigenschaften, je nachdem welche Form die Kette hat. Es kann zum Beispiel Glück und Kraft bringen, oder es zeigt Freundschaft und Beziehungen und noch vieles mehr. Ich habe auch gelernt, dass man sie sich nicht selber kaufen darf, man darf sie nur geschenkt bekommen, sonst bringt es Unglück. Also hab ich Julia eine Kette gekauft und sie hat mir dieselbe gekauft. Jetzt haben wir eine Freundschaftskette, die uns an diesen tollen Urlaub erinnert :)
Von da aus sind wir dann nach Franz Josef gefahren, wo die 'Fox and Franz Joseph Glaciers' sind. Da es schon abends war, haben wir nur noch in das Hotel eingecheckt und sind dann später zu den Glacier Hot Pools gegangen, um ein bisschen entspannen zu können (leider waren sie künstlich angelegt, ich dachte nämlich, dass sie mitten in der Natur sind). Trotzdem war es ein echt gelungener Abend!
Hier noch mal ein paar Bilder von den Pancake Rocks (ich glaube, ich muss das jetzt nicht beschreiben)





Ich werde mich am Montag wieder melden, wenn ich von der Waiheke-Reise zurück gekommen bin! :)



Mittwoch, 7. Mai 2014

South Island Trip - Day 1-3

Hallo ihr Lieben! Nach circa 2 bis 3 Wochen melde ich mich endlich wieder zurück! :)
Wie ihr wisst, war ich ja für 11 Tage auf der Südinsel und das ist auch der Grund, wieso ich die ganze Zeit euch nichts erzählen konnte. Mittlerweile hat die Schule wieder angefangen aber ich hatte die 2 besten Wochen überhaupt! Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos darüber, was ich alles erlebt habe, wie viele neue Leute ich kennen gelernt habe, wie viele Freunde ich gemacht habe und wie viel Spaß ich einfach hatte!  Ich will echt zurück! Und nicht nur mir geht es so, meine ganze Gruppe hat jetzt entschlossen, dass wir uns bald mal in Auckland treffen und dass dann die, die nicht in Auckland wohnen, bei anderen unterkommen. Wir sind als Gruppe einfach so zusammen gewachsen und ich wünschte, ich könnte sie mit nach Hamburg nehmen oder sie als meine Klasse haben. Wir waren ca. 40 Leute in der Gruppe, alle deutsch und fast alle von Hausch & Partner. Am Anfang dachte ich 'Schade, dass es hier überhaupt keine anderen Internationals gibt', aber es hat sich rausgestellt, dass das überhaupt nichts ausgemacht hat. Im Endeffekt hatte ich mit meinen Freunden die beste Zeit überhaupt!

Aber jetzt erst mal genug von dem schwärmen, ich will euch jetzt nämlich mal erklären, wie ich euch von meiner Reise erzählen will: Da es VIEL zu viel zu erzählen gibt, werde ich die Blog-Posts über die Südinsel Tour in 2er oder 3er Tage aufteilen. Ich werde also versuchen, jeden Tag über 2 oder 3 Tage der Reise euch zu berichten und euch noch Fotos zu zeigen. Ihr dürft euch aber nicht wundern, wenn ich dieses Wochenende nichts blogge, weil ich da dann auf Waiheke bin. Oh Gott, ich komm echt gar nicht hinterher, Sachen zu bloggen, so viel erlebe ich im Moment!
Naja, ich hoffe, euch gefällt dieses Konzept, weil für euch ist es dann, glaube ich, auch spannender, als alles in einem einzigen Blog Eintrag zu lesen.

Dann fang ich auch mal an:
Tag 1, 22/04/14:
Am ersten Tag bin ich mit Sophie nach Christchurch geflogen, wo wir dann unsere Gruppe und die Tour-Manager getroffen haben. Mit unserem Tour Bus sind wir dann in das erste Hotel/Jugendherberge gefahren, haben Dinner gegessen, paar Namens-Spiele gespielt, damit wir uns alle besser kennen lernen, haben noch ein bisschen gequatscht, aber das war es dann eigentlich auch schon für den ersten Tag. Was wirklich Spannendes haben wir nicht gemacht, weil wir ja erst gegen Abend alle ankamen.

Tag 2, 23/04/14:
Frisch und munter sind wir dann alle in einen neuen Tag gestartet: Morgens haben wir uns für die Aktivitäten (z.B. Parasailing, Delphine Swimming, usw) eingetragen und nach dem Frühstück haben wir dann auch schon aus dem Hotel ausgecheckt. Zuerst sind wir zum 'Laserstrike' gefahren. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, wenn nicht, hier ist die Erklärung: man bekommt so einen Anzug und ein Laser-Gewehr. Dann läuft man in einem Labyrinth rum und 'schießt' auf die Sensoren auf den Anzügen des anderen Teams. Ich weiß, hört sich brutal an, ist aber eigentlich ganz lustig (nicht dass ihr denkt, ich würde gerne auf Leute schießen, es war nur total lustig, das andere Team zu verfolgen oder dann vor ihnen wegrennen zu müssen). Weiter ging es mit dem Bus in das Zentrum von Christchurch. Ich hätte echt nicht gedacht, dass Christchurch immer noch SO zerstört ist! Es sah aus, als ob das Erdbeben nicht 3 Jahre her sondern 3 Monate her war. Die Stadt sah echt aus wie ausgestorben, vor allem, weil man nicht so viele Menschen gesehen hat. Mittags haben wir uns dann auf die Suche nach Läden gemacht und haben dann zum Glück auch Starbucks und einen Klamotten Laden gefunden - dachten wir zumindestens! Nach einem kurzen Blick in die Läden, mussten wir leider feststellen, dass alles dort drinnen zerstört und umgefallen war und einfach so liegen gelassen wurde. Aus einer heißen Schokolade wurde es dann also doch nichts.
10 Minuten später haben wir aber große bunte Container in der Ferne entdeckt, die sich dann als Läden herausgestellt haben. Anstatt neue Häuser für die Geschäfte zu bauen, hat man die Läden einfach in Container gesteckt. Die Idee fande ich eigentlich ganz lustig, zumal es echt super farbenfroh aussah.
Nachdem wir Christchurch zuende erkundet haben, sind wir nach Kaikoura gefahren. Das war eine etwas längere Fahrt, war aber eigentlich ganz lustig. Die Aussicht war der Hammer und als wir ankamen, konnten wir garnicht aufhören, zu staunen. Wir kamen an einem typisch neuseeländischen Strand (schwarzer Sand) an und im Hintergrund sah man hohe Berge die schneebedeckt waren. Es sah echt irreal aus: Alpen am Strand. Nachdem wir den Strand ein bisschen erkundet haben, sind wir zu dem Delfin-Geschäft gegangen und haben die Tickets für den nächsten Morgen gekauft.
Dieser Tag ging dann auch schon zuende und wir haben ihn mit einem Barbecue abgeschlossen - wie immer haha :D

(1. Bild: zerstörte Häuser in Christchurch, 2. Bild: Container-Läden, 3. Bild: Blick aus dem Bus auf dem Weg nach Kaikoura, 4. Bild: Kaikoura)






Tag 3, 24/04/14:
Früh morgens mussten wir schon aufstehen um zu dem 'Delphine Swimming' zu kommen. Zuerst wurde uns ein Taucheranzug, Schwimmflossen und Taucherbrille mit Schnorchel gegeben, danach wurde uns noch ein paar Informationen mitgeteilt und dann ging es auch schon mit dem Bus zu den Booten. Ich wurde in eine kleinere Gruppe eingeteilt und wir hatten sogar das Speed-Boat. Wir haben ungefähr eine Stunde nach Delfinen gesucht, die bei unserem Boot geblieben sind, und trotz guter Voraussetzungen (z.B. war das Wetter perfekt), hatten wir leider nicht so viel Glück. Der Grund, warum die Delfine so schüchtern waren, war, dass drei Orcas an dem Abend davor direkt vor Kaikoura geschwommen sind. Gut, dass ich vorher nicht wusste, dass genau dort Orcas geschwommen sind und gut, dass ich vorher nicht wusste, dass das Wasser nur 9 Grad war (als ich in das Wasser gesprungen bin, war es am Anfang echt schwer zu atmen, weil es so kalt war). Dass wir im Endeffekt nicht richtig mit den Delfinen schwimmen konnten (ich bin nur ein einziges Mal kurz neben einem geschwommen), fand ich echt schade, weil ich mich schon so lange darauf gefreut habe, aber trotzdem war es ein einzigartiges Erlebnis! So viele Delfine sind neben dem Boot im türkisen Wasser geschwommen, ich hatte so viel Spaß mit meiner Gruppe und die Aussicht war der Hammer! Ich zeig euch unten noch mal ein paar Bilder, aber man kam echt nicht aus dem Staunen raus! Man sah auf das blaue, kristallklare Wasser hinaus, dahinter konnte man einen Blick auf den Strand erhaschen und hinter dem Strand sah man die riesigen Berge hervorragen, die mit Schnee bedeckt waren. Davor hingen die Wolken ziemlich tief, was ich echt noch nie so gesehen hab.
Ich hab zum Schluss fast das ganze Geld, was ich am vorherigen Tag bezahlt habe, wieder bekommen, weil wir ja nicht richtig mit den Delfinen schwimmen konnten, aber ich hätte es auch bezahlt, weil die Tour einfach so einzigartig war und ich so viel Spaß hatte!
Nach diesem ereignisreichen Morgen habe ich meinen ersten Meat-Pie (kleiner Teig-Kuchen, gefüllt mit Fleisch und Käse) gegessen. Ich weiß, ihr denkt jetzt "Was soll mir diese Information jetzt bringen?" aber es ist sozusagen eines der berühmtesten Gerichte in Neuseeland, komischerweise hab ich vorher noch nie einen gegessen haha :D
Nach diesem *wichtigen Ereignis* ging es weiter nach Motueka. Auf dem Weg dort hin haben wir paar Haka Songs gelernt und dann ging dieser Tag auch wieder zuende.

(1. Bild: Dolphine Swimming - ich auf dem Boot, und nein, das Foto ist nicht bearbeitet, das Wasser sah wirklich so aus :), 2. Bild: Julia und Ich, 3. Bild: Ein Delfin neben unserem Boot, 4. Bild: View, 5.
- 6. Bild: auf dem Weg nach Motueka haben wir eine 'Seal-Colony' gesehen und danach sind wir zu einem Wasserfall gegangen)









Im nächsten Blog Eintrag werde ich euch von den nächsten 2-3 Tagen erzählen :)

Sonntag, 20. April 2014

Ferien & Stratosfear & Snowboarden & Vieles mehr!

Endlich haben die Ferien begonnen! Seit Donnerstag hab ich schon Ferien und die Schule fängt erst wieder in 2 Wochen an :)
So langsam wird es hier echt herbstlich: es wird kälter und es regnet echt oft. Trotzdem gibt es immer paar sonnige Stunden zwischendurch! Letzte Woche Dienstag hatte ich mein 2. Hockeytraining und ich zeig euch unten auch mal ein Bild von dem Sonnenaufgang! Der war nämlich echt wunderschön! Das ist der Vorteil daran, dass man so früh anfängt, Hockey zu spielen: man kann den Sonnenaufgang beobachten!

Mittwoch ging es dann auch sofort weiter mit etwas Tollem: ich hatte mit meiner Kapa Haka Gruppe eine Aufführung vor der Schule: wir mussten den Haka Tanz tanzen! Wir haben so lange geübt dafür, trotzdem waren wir alle echt aufgeregt davor! Es war super toll, das Gefühl, da zu stehen und man hat sich richtig mit den Maoris verbunden gefühlt! Die eine Maori Frau hat sogar geweint vor Freude! (Sie hat uns das alles beigebracht). Ich kann zwar immer noch nichts dieses 'gruselige Gesicht' machen und vielleicht auch nicht so gut den Haka tanzen, aber es war es auf jeden Fall wert! Wir haben sogar solche Jacketts von der Schule für den Aufritt bekommen, was eine ziemliche 'Ehrung' ist! Ich werde bald einen Film davon kriegen, den kann ich euch dann auch schicken!
Weiter ging es abends, als ich dann mit meiner Gastfamilie zu 'Rainbow's End' gefahren bin. Das ist so ein Fun-Park mit vielen Achterbahnen und so weiter. Da meine Gastmutter einen der Chefs dort kennt, konnten wir kostenlos rein und zu der Eröffnung von dem 'Stratosfear' gehen. Mir wurde erzählt, dass es dieses Ding nur 4 Mal auf der Welt gibt! Es ist schwer zu erklären, aber ich versuch es mal: also es hat eine 360° Rotation und dabei sitzt man auf so einer Art Scheibe, die sich dann auch noch mal dreht. Und das alles in einer hohen Geschwindigkeit und es ist ziemlich hoch! Dabei hat es auch noch geregnet. Ich war selbst erstaunt, dass ich mich getraut habe, weil ich eigentlich sonst immer so Angst vor solchen Sachen habe! Und ich hab sogar davor auch noch 4 andere Sachen ausprobiert, unter anderem den 'Fearfall', wo man erstmal richtig weit nach oben gezogen wird und dann wird es einfach losgelassen. Das Gefühl in der Magengrube war nicht so toll haha :D Aber es war harmlos im Vergleich zu dem Stratosfear! Die Fahrt war lustig, aber danach war mir den ganzen Abend schlecht! Deswegen habe ich danach nichts hohes oder schnelles mehr gemacht: ich war nur noch in einem Kino! Aber es war kein normales Kino, es war das coolste Kino, in dem ich je war: Man hat am Anfang eine 3D Brille gekriegt und dann saß man zu zehnt in dem Kino. Passend zu dem Film, haben sich dann die Sitze bewegt: hoch, runter, links, rechts, oder sie haben geruckelt! Es war echt super lustig!
Donnerstag war dann mein letzter Schultag und man hatte das Gefühl, die Welt würde untergehen! Es hat so doll geregnet, dass sich auf den ganzen Tennisplätzen vor der Schule Seen gebildet haben und ich musste zu Fuß zur Schule gehen, da ich später Schule hatte, als normal. Ich bin echt hinter dem Regenschirm her gerannt, weil es so stürmig war und später ist auch deswegen etwas von der Turnhalle abgerissen worden. Aber ich hab es überstanden :)
Freitag hab ich mich mit Sophie und am Samstag mit Wiebke getroffen. Ich bin mit Wiebke mitgegangen, weil sie sich eine Helix stechen lassen hat und sie brauchte jemanden zum 'Hände drücken', falls es weh tun würde :D
Gestern ging die Woche dann auch schon wieder zu Ende, trotzdem hab ich etwas Tolles gemacht: ich war mit meiner Gastfamilie und Freunden von ihnen Snowboard und Ski fahren! Leider bin ich, wenn es anfängt zu schneien und sie in den Skiurlaub auf die Südinsel fahren, schon weg, deswegen sind wir zu einer 'Indoor-Ski-Halle', namens 'Snowplanet' gefahren. Es war zwar nicht steil, trotzdem war es so toll, nach einer so langen Zeit, wieder Snowboard fahren zu können, vor allem, weil ich dachte, ich müsste dieses Jahr komplett aussetzten! Wir waren dort den ganzen Tag und in den letzten 20 Minuten hab ich dann noch mal entschieden, auf Ski umzusteigen, nur um mal zu gucken, ob ich es noch kann, da ich die letzten Jahr immer nur Snowboard gefahren bin. Zuerst bin ich wie ein Beginner gefahren und war schon ziemlich frustriert, aber nach 2 Runden war ich wieder total drin :) Ich glaube, das verlernt mach einfach nicht! Auf dem Weg zurück nach Hause bin ich das erste Mal über die Harbour Bridge gefahren und es sah im Dunkeln so toll aus, in die Stadt rein zu fahren, weil sich die ganzen Lichter im Wasser zwischen den ganzen Segelbooten gespiegelt haben und der Skytower wurde an diesem Abend sogar rot angeleuchtet! Es war echt ein wunderschöner Tag :)
Heute hab ich bei einem 'Easter-Egg-Hunt' mitgemacht: ich hab mit meinen Gastgeschwistern Schokoladen Eier gesucht, die Phil und Sascha vorher versteckt haben. Das war echt total witzig :) Ich wusste gar nicht, dass die Kiwis das auch machen! Danach hab ich mich mit Min Jeong getroffen (sie ist in meiner Admin-Class) und den Rest des Tages werde ich packen müssen, da ich morgen auf die Südinsel fliegen werde! Ich kann es gar nicht glauben! Vor kurzem waren es noch 60 Tage bis dahin! Die Zeit vergeht so schnell. Ich bin schon so aufgeregt und freue mich schon so unglaublich! Ich werde wahrscheinlich kein Internet haben, aber ich werde euch nächste Woche Freitag/Samstag (nachdem ich zurück gekommen bin) berichten, wie es war und einen Blog Eintrag machen :)
See you soon! :)
(Ich weiß, das war ein ziemlich langer Blog-Eintrag, aber ich hatte letzte Woche keine Zeit, einen Eintrag zwischendurch zu machen!)
(1. Foto: Sonnenaufgang, 2. Bild: Wiebke, Sunaina und Ich vor dem Auftritt, 3. Bild: Picknick mit meiner Spanisch Klasse, 4. Bild: Sascha, Courtney, Ethan und Ich im Snowplanet, 1. Video: Stratosfear, 2. Video: Ich beim Snowboarden)


                                          


Montag, 14. April 2014

Es gibt hier Haribo! :)

Tut mir leid, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe, aber ich hatte in letzter Zeit ziemlich viel zu tun und war leider auch ein bisschen krank! Zum Glück sind in 3 Tagen Ferien! Endlich :) Ich freue mich schon so darauf, weil ich ja auch in 8 Tagen auf die Südinsel fliege!
Letzte Woche hatte ich mein erstes Mal Hockey Training. Wir haben nur technische Sache geübt, es war aber ganz lustig :) Das Doofe ist, dass man danach verschwitzt zur Schule muss…naja, zumindest kann ich Hockey spielen! Leider ging es mir an diesem Tag und eigentlich auch schon die Tage davor nicht so gut, deswegen bin ich dann am Mittwoch Zuhause geblieben.
Am Freitag war ich wieder richtig fit und hab mich mit Marianna, Riki und Alysha getroffen. Riki und Alysha sind Neuseeländer und Marianna kommt aus São Paulo. Wir sind bowlen gegangen und hatten echt total viel Spaß! :)
Am Samstag habe ich dann Courtney bei ihrem Fußball Spiel zugeguckt und abends kam dann Sophie und sie hat bei mir übernachtet. Sonntag habe ich mich dann mit Sunaina und Vincent getroffen, um Sunaina bei ihrem Fotografie Projekt zu helfen. Das Thema ist 'Fairy Tales' und sie hat sich 'The Beauty And The Beast' ausgesucht. Ich musste die 'Beauty' spielen und Vincent das 'Beast'. Leider habe ich nicht Fotografie in der Schule, weil man dafür eine professionelle Kamera braucht. Stattdessen hab ich ja Textile Technology gewählt, womit ich aber auch zufrieden bin. Ich kann jetzt endlich anfangen, mein Shirt zu machen und ich bin schon so gespannt, wie es zum Schluss aussehen wird!
Achso und nicht zu vergessen - Sonntag abends gab es dann noch ein leckeres Barbecue mit Freunden :)
Heute nach der Schule hatte ich mal wieder ein Kapa Haka Treffen, da wir ja am Mittwoch vor der ganzen Schule den Haka Tanz vorführen müssen. Es war echt so toll heute! Die ganze Schul-Rugby Mannschaft war nämlich da und hat es noch mal lauter und authentischer gemacht. Wir hatten super viel Spaß und danach gab es noch ein kleiner Barbecue (mal wieder haha :D).
Was ich euch auch noch mal mitteilen wollte: Es gibt hier Haribo Gummibärchen! Das halbe Jahr ist gerettet! Haha, nein Spaß, aber ich bin echt froh, weil mir alle erzählt haben, dass es die hier nicht gibt und ich schon halb gestorben bin, aber ich hab sie am Montag im Supermarkt gefunden :) Und noch eine Sache: heute im Spanisch Unterricht gab es ein Wort mit einem 'Ü'. Im Englischen gibt es Ä, Ü oder Ö ja nicht und meine ganzen Mitschüler haben sich erstmal 15 Minuten darüber tot-gelacht, dass das Ü ja wie ein Smiley aussähe. Das war ziemlich lustig, ich mein es ist nur ein Buchstabe! :)

(1. Bild: Bowling, 2. Bild: Marianna, Riki, Alysha und ich, 3. Bild: Fußball, 4. Bild: der Ort, an dem Sunaina und ich die Fotos für ihr Projekt gemacht haben)




Samstag, 5. April 2014

Cross Country, Maraetai Beach und vieles mehr!

Und schon wieder ist eine ereignisreiche Woche um. Am Mittwoch hatte ich das letzte Mal Segeln - leider. Ich bin echt total traurig, dass es schon vorbei ist, aber der eine Trainer meinte, dass es demnächst vielleicht noch einen 'Samstag-Kurs' gibt :) Naja, wir hatten dann am Mittwoch ein Wettkampf zwischen den Segel-Gruppen. Meine Gruppe hat leider verloren. Das lag daran, dass wir zum Einen, nicht schnell genug zum Start gekommen sind, weil wir das letzte Boot im Hafen waren und zum Anderen hat mein Trainer uns gar nicht geholfen. Das war auch eigentlich abgesprochen, dass kein Trainer hilft, aber kein anderer Trainer, außer meiner, hat sich daran gehalten. Und da ich am Steuer war, musste ich dann das Kommando übernehmen, was teilweise schwer war, weil man immer schnell Entscheidungen treffen muss, und wie ihr wisst, bin ich nicht die Beste im Entscheidungen treffen. Trotzdem hat es echt Spaß gebracht und der eine Trainer meinte danach zu mir, dass ich, wenn ich nicht für Neuseeland segle, für mein Land segeln soll haha :D
Die Schulwoche ging dann auch relativ schnell um. Nach paar Tests und Arbeiten war dann schon Freitag, wo ich 'Cross Country' laufen musste. Es war nur ein Training für das richtige Laufen nächste Woche, wir mussten aber trotzdem 4km laufen und da ich in der High Performance Klasse bin, musste ich relativ weit vorne laufen. Nach der Schule kam dann Sophie zu mir, wir haben ein Sleepover gemacht und es war echt schön! Samstag morgens mussten wir aber beide relativ schnell aufstehen, weil ich ein Tennisspiel um 9:45 Uhr hatte. Dieses Spiel war mein Letztes, da Tennis nur ein Sommersport ist und Ende Term 1 aufhört. Ich hab nur Single gespielt, da Nummer 6 mal wieder nicht da war. Das Single hab ich dann 6-0 gewonnen :) Tennis will ich auf jeden Fall in Deutschland weiter spielen!
Samstag abends hab ich mich dann mit Andrés, Onofre, Ricardo und Nathalia in der Nähe von einem See getroffen und heute bin ich mit Sunaina und Suneha zum Maraetai Beach gefahren. Das Wetter war perfekt und wir hatten so viel Spaß! Der Strand war auch der Hammer! Das Wasser war echt kristallklar und total türkis.
Es war also ein wunderschönes Wochenende :) Ich hoffe, euch geht es auch gut!
Hier noch mal ein paar Bilder:
(1. Bild: Freitagabend (ich weiß, schlechte Qualität, aber es war schon dunkel), 2. Bild: Sunaina und Ich, 3. und 4. Bild: Maraetai Beach)